1. Veröffentlicht am 15. Mai 2016

    In der Sondersession habe ich eine Motion zum Thema Swissness eingereicht. Ziel ist es, die Schweizer Industrie nicht durch zu viel Swissness-Bürokratie zu gefährden. Der Bundesrat wird beauftragt, das Bundesgesetz über den Schutz von Marken und Herkunftsangaben so anzupassen, dass die hiesigen Unternehmen im internationalen Wettbewerb nicht benachteiligt werden. Die Mindestanforderungen sollen auf die international üblichen 50 Prozent reduziert werden. Je länger desto mehr werden die negativen Folgen der willkürlich hoch angesetzten Schwellenwerte sichtbar. Besonders für KMU ist der steigende bürokratische Aufwand zusätzlich zur Euroschwäche ein weiterer Wettbewerbsnachteil gegenüber ihren Konkurrenten im Ausland. So ist die Neuberechnung der Inlandanteile für industrielle Produkte besonders für KMU eine Belastung. Viele kleinere Industrie-Unternehmen planen deshalb in Zukunft auf die Marke Schweiz zu verzichten. Ein Teil des Wertes von Swissness ist, dass sie international bekannt ist und für gute Produkte steht. Wenn Firmen aber aufgrund von Überregulierung darauf verzichten, die Swissness-Marke zu führen, verliert Swissness an Bedeutung und Wert. Der Schweizerische Gewerbeverband unterstütz meine Forderung.