1. Veröffentlicht am 23. April 2016

    Ein paar Tage im Tessin oder in Norditalien den Frühling spüren, das ist bei unserer Familie in den Frühlingsferien fast zur Tradition geworden. Die angenehme Wärme und die blühenden Blumen und Sträucher geben ebenso Kraft wie ein paar Biketouren, kleine Wanderungen mit der Familie und das feine Essen. Dabei bleibt mir jeweils etwas Zeit, um auch mal die Probleme des Alltags hinter mir zu lassen und an etwas anderes als an die anstehenden Verpflichtungen der nächsten Stunden und Tage zu denken.

    Die weltweite Entwicklung beschäftigt mich. Aber auch unsere Blindheit, wo wir doch eigentlich weit mehr als das Lebensnotwendige haben und uns dessen – wenn überhaupt – zu wenig bewusst sind. Mich beschäftigen auch die vielen anderen Menschen, welche auf Gedeih und Verderben auf sich alleine gestellt sind und zu uns in die Sicherheit flüchten. Sind wir Oberländer, wir Schweizer nicht vielleicht manchmal etwas gefangen in unserem Glashaus?

     

    Zur Kolumne im Berner Oberländer: Die Kraft des Frühlings